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Schneewalzer im knappen Schwarzen

  • Autorenbild: suggysug
    suggysug
  • 11. Okt. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Nov. 2020

Winter ist in Horizon und es wird Zeit für ein neues Auto der Woche! Warum jetzt die Winterprüfung ausgerechnet im Zeichen des italienischen Stieres steht, sei mal dahin gestellt. Denn bis auf das Allrad fühlt sich dieses Rindvieh eher in wärmeren Gefilden wohler. Der Bulle meiner Wahl ist der Lamborghini Murciélago LP 670-4 Superveloce.

Im Ursprung wurde der Murciélago, der Nachfolger des Diablo, vom belgischen Auto-Designer Luc Donckerwolke entworfen und ist der erste Lambo der Flagge der Muttergesellschaft Audi entwickelt worden war. Er trat in direkter Konkurrenz zu den Ferrari 575 und 599 GTB, obwohl diese im Gegensatz zum Murciélago nicht über Mittelmotor und Allradantrieb verfügten.

Der Murciélago erbte viele Anleihen seiner Vorgänger wie die Keilform des Countach, die Hecklamellen des Miura und die Proportionen des Diablo. Außerdem hatte er einen Gitterrohrrahmen aus Stahl und eine Karosserie aus lackiertem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. (Oder auch Carbon genannt.) Gitterrohrrahmen kommen im Ursprung aus der Luftfahrt und sind tragende Strukturen wodurch das Materialvolumen gut ausgenutzt wird was das Gewicht reduziert. Seit den 60gern wird dieses Technologie auch in Sportwagen verwendet wie den Mercedes Benz 300 SL, Porsch 550 A, Lotus Seven usw,...

Aber zurück zu dem Lambo! Den gab es in mehreren Modellvarianten, als Coupe, Roadster, als R-GT Rennboliden, dem Reventon (Auf den ich bewusst nicht eingehe, könnte ja noch in einem andern Auto der Woche auftreten!) und dem noch sportlicheren SV. Letzter ist das Auto das ich auch hier vorstellen möchte. SV was SuperVeloce oder auf Deutsch "superschnell" bedeutet. Leistete 30 PS mehr als das normale Coupe und war dazu auch noch durch Einsatz von Leichtbaumaterialien 100 kg leichter. Der massive Heckspoiler und die Frontlippe verbesserten die Querbeschleunigung durch die zusätzliche Downforce deutlich.

So leistete der 6,5-Liter-V12 des Stieres 670 PS und 660 Nm bei 6500 U/min die er über seine Allrad in den Asphalt rammt und so in 3,2 Sekunden auf 100 rasen lässt. Je nach Spoilereinstellung erreichte der SV 337-342 km/h Spitze. Der LP670-4 SV war auf 350 Stück limitiert und kostete neu 357.000 €.

Ich hab ihn in Forza als Black-Edition mit gelben Akzenten erstellt, außerdem besitzt er ein Rennfahrwerk, Rennbremsen und ein Widebody-Kit um dem R-GT näher zu sein. Mein Auto der Woche, der Lamborghini Murciélago LP 670-4 Superveloce.

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