Schatz lass uns Ski-fahren
- suggysug
- 5. Dez. 2020
- 3 Min. Lesezeit
Folgende Situation! Du und deine Flamme plant ein Trip auf die Berge um Ski zu fahren, Geld habt ihr wie heu und somit habt ihr auch mehrere Fahrzeuge in der Garage. Einen Mercedes G 63 AMG, einen BMW M5 Touring und einen Audi R8. Nun natürlich würde jetzt jeder sagen, macht Sinn, Für den Winter den Benz, für den Sommer den R8 und als Allrounder den BMW. Trotzdem entscheidet ihr euch für den Audi! Warum? Weil darum!

Ein Dachgepäckträger für einen R8! Bizarr oder? Aber keine Fiktion die sich irgend ein Designer bei Playground Games mal so Ausgedacht hatte! Ein bisschen recherchieren musste ich schon, es handelt sich wie so oft beim R8 um ein Einzelstück das es so in der Form 1zu1 in echt gibt! Mit dem Bodykit von PPI und der Skibox von Thule oben drauf, ließ sich der Skifahrer Jon Olsson diesen Audi umbauen. Seit dem gibt es auch weitere Besitzer von Supersportler (wie Lambos, Porsches oder auch BMWs) die ebenfalls ähnlich eine Box auf das Dach befestigt haben.

Mit dem R8 feierte Audi die Erfolge von Le Mans (fünffacher Sieger) und baute somit seinen ersten offiziellen Supersportwagen mit Mittelmotor. (Mal abgesehen von Prototypen wie Audi Avus)
Sein Prototype hieß daher im Ursprung auch nicht Audi R8 sondern Audi Le Mans quattro der erstmals 2003 auf der IAA vorgestellt worden ist.

Es gab unterschiedlichste Modelle des R8, dabei hat der R8 5.2 plus FSI quattro es ins Forza geschafft. Vorstellen möchte ich aber auch den auf 99 Stück limitierten "Spitzenprädator" R8 LMX.
Während der 5,2-Liter-V10-Motor des 5.2 FSI, 525 PS und 530 Nm bei 6500 Umdrehungen schafft und somit seine 1695 kg Speck in 3,9 Sekunden auf 100 km/h hievt und bis 316 km/h beschleunigt. Leistet der gleiche Motor beim R8 LMX sogar 570 PS und 540 NM bei 6500 Umdrehungen, was diesen noch schneller in 3,4 Sekunden auf 100 km/h rennen lässt wobei er aber bei 320 km/h auch schon abregelt.
Der LMX ist einer der ersten Serienwagen der Welt, der mit eingebautem Laser-Fernlicht in den Verkauf geht. Dabei sind die LED-Frontscheinwerfer mit je einem Laser-Spot ausgerüstet, der bei eingeschaltetem Fernlicht ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv wird. Der Lichtkegel der neuen LED-Laser-Lichtkombination hat die doppelte Leuchtweite eines normalen Voll‑LED‑Scheinwerfers. Er kostete 2014 210000 Euro und war somit auch einer der teuersten R8.

Allerdings gab es auch noch neben den V8 und V10 Benziner auch andere Motoren und Varianten, wie den V12 TDI Diesel mit 500 PS mit brachialen 1000 NM. Dessen markanten Lufteinlässe in der Front noch bulliger den R8 wirken ließ. (Leider aber nur als Concept, den 2009 gab Audi bekannt dieses Auto nicht in Serie zu produzieren.)
Natürlich gab es mit dem LMS und LMS Ultra einen GT3 für die Rennstrecke mit dem unter anderem Audi 2012 das 24 Stunden Rennen von Nürburgring dominieren konnte!
Auch war schon 2012 ein "e-tron" (also ein Elektro-Audi) in Form des R8 geplant (mit 381 PS und 820 Nm), der es allerdings nie in die Serie geschafft hat. Leider auf Grund der mangelnden Serienreife der Batterie des Zulieferers.
Der wohl spektakulärste aller R8 damals war der aus dem I.Robot-Film bekannte Audi RSQ, der statt auf Reifen auf Kugeln im Film fuhr.
https://www.youtube.com/watch?v=6m9IQ9TiCGQ

Gebaut wurden insgesamt 26037 R8 wovon 5626 in Deutschland neu zugelassen wurden. Für Forza hab ich mein R8 wie gesagt den Breitbau, mit mega Spoiler und die Skibox umgebaut sowie den Motor auf den LMX angepasst. Für die Winterlandschaft hab ich ihm auch dazu ein schönes Schneeflockendesign verpasst. Mein Auto der Woche, der Audi R8 LMX (basierend auf R8 5.2 plus FSI quattro)!



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