Hybrid und Rennsport
- suggysug
- 1. Nov. 2019
- 2 Min. Lesezeit
2013 war das Jahr der neuartigen Hybrid-Hypercars, ob Ferrari mit dem LaFerrari oder Porsche mit dem 918. Viele Sportwagenhersteller wagten die Verbindung zwischen Elektromotor und Ottomotor um das neue Ideale Supersportwagen zu präsentieren.
McLarens Antwort war der P1!

Vorgestellt wurde er erstmals auf der Mondial de l’Automobile im Jahre 2012 als Designstudie. Ausgeliefert wurden die ersten Modelle dann im Oktober 2013. Wie bei Ferrari und Porsche, war das auch McLarens erster Versuch eines Straßenfahrzeug mit Hybrid-Antrieb. Geplant waren 375 Fahrzeuge für 1,1 Millionen Euro die schon vor der Serienfertigung alle ausverkauft waren.

Zu dem aufgeladenen 3,8-Liter-V8-Motor mit 737 PS kam noch zusätzlich ein 2ter Elektromotor der weitere 179 PS erzeugte was in der Summe beeindruckende 916 PS und 900 Nm lieferte. Seinen modifizierten V8 teilt er sich mit dem MP4-12C. Man kann wahlweise auch nur mit dem V8 fahren oder nur mit dem Elektromotor. Die elektrische Reichweite liegt dabei bei 11 Kilometern. Aufladen lässt sich der der Elektromotor entweder durch den Ottomotor oder binnen zwei Stunden an einer Plug-In-Ladestation.

Vollbepackt mit Technik lässt sich die Bodenfreiheit des Chassis via Touchscreen mit dem RaceActive Chassis Control (RCC) um 50 mm verringern um für mehr aerodynamischen Abtrieb zu sorgen. Er ist auch mit dem, aus dem Formel 1 stammende Technik, "Brake Steer" ausgerüstet das bei Kurvenfahrt das kurveninnere Rad leicht abbremst um dem Fahrzeug mehr Agilität in der Kurve und somit auch höhere Kurvengeschwindigkeiten zu gewährleisten. Für die Stabilität sorgt unter anderem ein sechsstufiges elektronisches Stabilitätsprogramm, bei dem je nach gewählter Stufe (Normal, Sport, Track, Race, Track-Off, Race-Off) die Antriebsschlupfregelung und die Bremseingriffe unterschiedlich abgestimmt sind.

Von 0-100 in 2,8 Sekunden, auf 200 in nur 6,8 Sekunden und auf 300 in 16,5 Sekunden sind großes Kino was Motor und Technik hier ermöglichen. Bei 350 km/h ist dann bei dem P1 Schluss.
Meine Interpretation entspricht dem 1000 PS starken P1 GTR, der nach dem Serienproduktion des normalen P1 in geringer Stückzahl (35 Stück.) nachgereicht wurde.
Der P1 GTR verfügte wie ein Ferrari FXX nicht über eine Straßenzulassung, somit der Käufer dieses Fahrzeug nur auf der Rennstrecke fahren darf.
Das Renndesign im Abbild sind rein meiner Fantasie entsprungen.

Mein Auto der Woche! Der McLaren P1



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