Ferraris Vorschlaghammer
- suggysug
- 22. Juli 2020
- 1 Min. Lesezeit
Rennsport für die Straße? Das hier ist Ferraris Definition dafür. Ok... Ferrari baut allgemein schnelle Schlitten (irgendwie ein Zungenbrecher :D) und der LaFerrari der die Grundform zu diesem Boliden bildet ist selber streng limitiert und verdammt schnell. Aber der FXX-K sowie der noch extremere FXX-K Evo sind wie ein Vorschlaghammer zum Eier aufschlagen.

Das K des FXX steht dabei für KERS, und KERS also Kinetic Energy Recovery System (ursprünglich aus der Formel 1 mittlerweile aber in vielen Rennsportarten vertreten) wandelt in einem Generator beim Bremsen kinetische Energie in elektrische Energie um. Diese werden in Akkumulatoren oder Superkondensatoren gespeichert und sorgen für einen extra Schub an Leistung.(Bearbeitet)

Somit kommt zum 6.3 Liter-V12-Motor mit 860PS noch 190PS über den E-Antrieb was in der Summe unglaubliche 1050 PS macht. Auch wurde das komplette Chassis sowie Aufhängung und Co überarbeitet bzw ein radikales Aerodynamik-Paket verpasst.

Was dem 1165 Kilogramm-Fliegengewicht wahnsinnige Fahreigenschaften verleiht.

Vermutlich deswegen wird man bei Ferrari, beim Erwerb des etwa 3 Million teuren Überferraris, automatisch in ein zwei Jahre dauerndes Erprobungs- und Entwicklungsprogramm eingeschrieben, wo man sich mit dem Rennwagen besser vertraut machen kann. (Btw wie beim 599XX und dem FXX zuvor auch.)

Somit ist dieser auf 32 Stück begrenzte Exote mein Auto der Woche, der Ferrari FXX K!

(Das Design btw ausnahmsweise nichts spektakuläres, das passt bei einem Hypercar finde ich nicht so... aber ein bisschen hab ich auch hier und da aufgehübscht )



Kommentare