Ein Enzo unter Steroide.
- suggysug
- 25. Okt. 2020
- 3 Min. Lesezeit
Ferrari hat viel besondere und schneller Sportwagen, aber es gibt so Legenden bei Ferrari die sich von denen noch hervorheben!
Die Namen? 250 GTO, 288 GTO, F40, F50, der nachfolgende Ferrari Enzo (benannt nach den Rennfahrer und Gründer der Sportwagenschmiede) und natürlich der nachfolgende Laferrari! (Achja jetzt vermutlich bald der SF90 Stradale - aber der hat es noch nicht ins Forza geschafft wobei ich mir nicht sicher bin ob der SF90 der tatsächliche Nachfolger ist oder es noch einen noch brutaleren Ferrari gibt der bald releast wird. Denn auf mich wirkt er eher wie ein 488 und Vorgängermodellen aber ich schweife ab^^.)
All diese Autos waren besonders schnell, besonders exklusiv und besonders sportlich und das sogar für Ferraris. Sie waren die Speerspitze der jeweiligen Serien-Ferraris und doch hatte jeder von ihnen noch einen schnelleren, extremeren für die Rennstrecke getrimmten Bruder.
Ob der 250LeMans/250Testarossa, 288 GTO Evoluzione, F40 Competizione, F50 GT, FXX/ FXX Evo und FXX K/ FXX K Evo.

Vorstellen möchte ich hier den FXX und gleich mal einen Vergleich starten!
Denn während ein Ferrari Enzo auf der hauseigenen Strecke in Fiorano eine Zeit von 1:22.3 Minuten (was immerhin 5 Sekunden schneller ist als der F50), schafft der FXX eine Zeit von 1:18 und der FXX Evo sogar von 1:16 Minuten!
Gründe davor finden sich nicht nur in der Rennsporttechnik des Fahrzeugs sondern der Mitentwicklung von Michael Schumacher und Rubens Barrichello. Auch hat Ferrari damals ein Rennsportprogramm eingeführt, für die Käufer dieser Fahrzeuge die maßgeblich an der Weiterentwicklung dieses Fahrzeug beteiligt waren. Die Veranstaltungen dieses "FXX-Programms" fanden 2006 in Homestead, Fuji, Mont-Tremblant, Spa-Francorchamps, am Nürburgring und in Monza statt und gaben den Besitzer die Chance ihr Fahrzeug auszufahren. Das war auch nötig, denn diese Flunder hat keine Straßenzulassung.

Technisch wurden die Reifen seitens Bridgestone extra für den FXX entwickelt, die Keramikbremse besaß ein spezielles Kühlsystem. Er war 1350 Kg leicht, und hatte 140 PS mehr als der Enzo! In der Summe leistete der 6,2 Liter-V12 800 PS (860 im Evo), die Umdrehungen dabei betragen 686 Nm bei 5750 Umdrehungen. Er sprintet in 2,9 Sek auf 100 und regelte bei 345 km/h ab und das war es leider auch was ich euch technisch von diesem Auto erzählen kann, Ferrari hält ihr FXX-Programm samt Autos nach wie vor unter Verschluss und veröffentlicht nur das nötigste an Informationen.

Gekostet hat er damals 1,5 Millionen Euro und war auf 30 Stück Limitiert, den 30ten und letzten Exemplar er hielt Michael Schumacher (vermutlich für seine Verdienste da er in gleichen Jahr seine Rennfahrerkarriere bei Ferrari beendete. Genaueres konnte ich leider nicht rausfinden.) Sein Ferrari war einer von 2 Schwarzen Ferraris, außerdem gab es einen gelben, einen blauen, einen weißen, einen silberblauen und einen silbernen FXX; alle anderen Fahrzeuge trugen die italienische Standard-Rennfarbe Rosso Corsa.

Schumis Ferrari hat es auch zu Topgear geschafft aber seht selbst:
Und btw ENDLICH wurde auch mal enthüllt wer der Stig ist!
(Wenn es stimmt ^^ war vermutlich bestimmt nur PR, cool war es trotzdem!)
Designt hab ich ihn in meiner eigenen weißen Interpretation womit ich dann gerne an dem FXX-Programms teilgenommen hätte. (Allerdings selbst wenn ich die Kohle gehabt hätte, sind solche Autos schon von Anfang an vergeben, hier kommt nicht der Käufer auf Ferrari zu sondern Ferrari sucht sich den richtigen Käufer...)

Vanitys Driftchallenge (auf einer Dirtstrecke... ) hat er auch bestanden! Mein Auto der Woche! Der 2005er Ferrari FXX!



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