Der legendäre RS
- suggysug
- 15. März 2020
- 1 Min. Lesezeit
Mein Auto der Woche ist dies mal ein ganz spezieller Ford, der RS200 aus den 1983 Jahren. Den Namen nach, RS was für Rallye Sport steht, wurde dieses Auto für die Gruppe B im Rallyesport entwickelt. Natürlich mussten für die Homologation 200 Autos der Serie hergestellt werden. Die sechs Prototypen des RS200 wurden ebenso wie die restlichen 194 Serienwagen bei Reliant in Shonstone gebaut. Das Auto wurde als Straßen- und Rallyeversion ausgeliefert für damals 49.950 Pfund Sterling (rund 92.500 DM).

Der Motor der Straßenversion des Autos war ein R4-1,8Liter Motor mit 250 PS, der für ein Drehmoment von 292 Nm bei 4500 U/min sorgte.

Die äußere Form war völlig neu entwickelt. Als Chassis diente ein Gitterrahmen, die Hülle war aus Glasfaser-verstärktem Kunststoff. Die Dachverkleidung und die Türrahmen bestanden aus Kunststoff, der mit einer Mischung aus Glas-, Kohlenstoff- und Aramidfasern verstärkt war. Um Gewicht zu sparen, wurde PMMA für die seitlichen und hinteren Fenster verwendet.

Der RS 200 ist ein Hochleistungssportwagen, der extra für den Rallyesport entwickelt wurde, lediglich Windschutzscheibe und Türen stammen vom Ford Sierra. Er wog dadurch mit seinen 1050 kg sehr wenig und beförderte das allradgetrieben Gefährt in 5 Sec auf 100 km/h bis auf 237 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Der RS200 bleibt – zusammen mit dem Sierra RS500 Cosworth und dem Focus RS500 – eines der seltensten Fahrzeuge aus Fords RS-Serie. Daher haben Fahrzeuge dieses Typs heute einen Schätzwert von über 150.000 Euro.

Design und Co sind in reiner Eigeninterpretation entstanden und haben keinen besonderen Hintergrund. Mein Auto der Woche, der Ford RS 200!



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